Über CSTR

CSTR — Steinbeis-Transferzentrum

CSTR ist ein Unternehmen im Transferzentrum der Steinbeis-Stiftung für Wirtschaftsförderung, welches sich seit seiner Gründung 2015 auf forschungsnahe Dienstleistungen und die ingenieurtechnische Beratung von Industriepartnern rund um die Auslegung, Betrachtung und Analyse von Prozessen und Anlagen spezialisiert hat.

Kritische Abweichungen der Prozessgrößen vom Normalbetrieb, Schadensfeuer und Explosionen können schwerwiegende Auswirkungen auf Personen, Ausrüstung und den Fortbestand eines Unternehmens haben. So kommt es immer wieder zu gravierenden Personen- und Sachschäden sowie hohen Verlusten in Folge von Produktionsausfällen, wobei sich etwa ein Drittel der betroffenen Firmen nicht mehr wirtschaftlich erholen.

Oftmals handelt es sich bei Schadensereignissen um zu verhindernde Verkettungen verschiedener Einflussgrößen und auch die katastrophalen Auswirkungen sind durch die Anwendung von Schutzmaßnahmen reduzierbar.

Deswegen gehört es heute zum Stand der Technik Prozesse und Anlagen mit Sicherheitsstudien und labortechnischen Untersuchungen der verwendeten Stoffe oder Stoffgemische auf kritische Zustände und deren Folgen zu analysieren. Hierdurch können auch in komplexen Gebilden problematische Abläufe, Vorgänge oder Konfigurationen zuverlässig entdeckt und durch die ermittelten Maßnahmen verhindert bzw. das Schadensausmaß auf ein vertretbares Maß begrenzt werden.

Neben dem sicheren Betrieb sind auch die optimale Auslegung und Fahrweise verfahrenstechnischer Anlagen und Prozesse wichtige Zielfunktionen. Dadurch wird eine maximale Produktausbeute bei minimalem Einsatz an Energie und Ausgangsmaterial erreicht. Hierfür stehen bei CSTR moderne Softwarewerkzeuge zur Verfügung.

Leiter des Trans­fer­zentrums

Prof. Dr.-Ing. habil. Ulrich Krause

Prof. Ulrich Krause - Leiter von CSTR

Vita

1980 - 1985: Studium der Strömungsmechanik und Technischen Thermodynamik an der TU Dresden, Abschluss als Diplomingenieur

1985 - 1989: wiss. Assistent am Wissenschaftsbereich Thermodynamik der TU Dresden

1989: Promotion zum Dr.-Ing. mit dem Thema “Untersuchungen zur eindimensionalen Nichtgleichgewichts-Zweiphasenströmung”

1990 - 1991: wiss. Angestellter bei der Akademie der Landwirtschaftswissenschaften, Forschungszentrum für Mechanisierung und Energieanwendung

1991 - 2005: wiss. Angestellter und Projektleiter in der BAM Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung

2005 - 2006: Leiter der Arbeitsgruppe “Brennbare Schüttgüter und Stäube, feste Brennstoffe” in der BAM

2006 - 2011: Leiter der Fachgruppe 7.3 “Brandingenieurwesen” der BAM

seit 04/2011: Leiter des Lehrstuhls Anlagentechnik und Anlagensicherheit an der Otto-von-Guericke-Universität